Smartes Gesundheitswesen
BG Klinikum GGmbH

Über den Kunden

Das BG Klinikum Hamburg ist eine von neun Akutkliniken der Unternehmensgruppe „BG Kliniken“. Das Klinikum ist ein Hochleistungskrankenhaus mit 470 Planbetten und 2.500 Mitarbeitern und mit den Schwerpunkten Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Handchirurgie, Plastische und Mikrochirurgie.

Alle Fäden für Liegenschaften, Anlagen und Technik laufen bei der Technischen Abteilung des Klinikums zusammen. Der interne Dienstleister muss das technische Umfeld hundertprozentig im Griff haben und sicherstellen, dass zum Beispiel Notstromaggregate regelmäßig gewartet werden. Die vorbeugende, routinemäßige Wartung und außerplanmäßige Instandhaltungsmaßnahmen der relevanten Anlagen müssen gesteuert und dokumentiert werden. Der Geschäftsführung muss nachgewiesen werden, ob und wie häufig Störungen an welchen Anlagen vorkommen und welche Kosten der Einsatz von Fremdfirmen verursacht. Die durchgängige elektronische Verfügbarkeit von Anlagendaten und -informationen ist also essenziell für das Krankenhaus.

Herausforderung

Das BG Klinikum Hamburg wollte das Management seiner komplexen Anlagen und vielfältigen Medizingeräte vereinheitlichen und optimieren. Man wollte ein einziges standardisiertes, integriertes System einführen, dass die Qualität und Funktionsfähigkeit aller Anlagen und Geräte überwacht und die organisatorischen Prozesse in der Technik optimal unterstützt.

Mit Maximo können wir alle Assets und Vorgänge optimal dokumentieren und zyklische Vorgänge wie Wartung und Inspektion automatisiert steuern.“

Thomas Stachowitz - Systemadminstration der technischen Abteilung

Lösung

Das BG Klinikum führte die integrierte Asset-Management-Lösung IBM Maximo mit Anbindung in das Facility-Management-System, automatisierten Prüf- und Serviceplänen und zentralisierter Datenhaltung ein. Die Lösung integriert sämtliche Daten, automatisiert die Auftragserstellung und stellt Informationen aus zahlreichen Klinikbereichen übergreifend zur Verfügung. RODIAS unterstützte durch Beratung, Design, Integration und Implementierung der Lösung.

Nachdem die Prozesse und Datenbasis im Facility Management optimiert wurden, folgte die Neuorganisation der Medizintechnik unter Beachtung der strengen Vorgaben aus dem Medizinproduktegesetz. Weitere Prozesse wie z.B. die Gefährdungsbeurteilungen von Arbeitsplätzen wurden integriert. Maximo trägt dazu bei, die Qualität der Krankenhausausrüstung und -anlagen kontinuierlich zu optimieren, die Verfügbarkeit zu erhöhen, die Betriebs- und Wartungskosten zu senken und im Endeffekt die Patientenversorgung weiter zu verbessern. Denn es kann lebensnotwendig sein, dass medizinische Hilfsmittel, seien es Operationsgerätschaften wie chirurgische Bohrer, Diagnoseinstrumente wie Röntgen oder Behandlungsgeräte stets verfügbar und einsatzbereit sind.

Pro Jahr werden rund 10.000 Aufträge insgesamt geplant und bearbeitet. Dazu gehören z.B. Wartungen, Inspektionen, Reparaturen oder Ersatzbeschaffungen. Die Aufträge werden nach der Erfassung von Störungsmeldungen getrennt nach Eigenleistungen und Fremdleistungen an die zuständigen Fachbereiche weitergeleitet. Die Rechnungen von Fremdfirmen werden in der Technischen Abteilung in Maximo eingebucht, kontrolliert und nach Freigabe über eine Schnittstelle an die Buchhaltung weitergegeben. Durch Wartungs- und Inspektionspläne werden Terminarbeiten gesteuert und Aufträge automatisch ausgelöst. Alle für die Instandhaltung notwendigen Stammdaten werden in Maximo vorgehalten und ständig aktualisiert. Der Standort von Anlagen kann jederzeit durch einen Sprung in das Planwerk visualisiert werden.

Nutzen

Das Krankenhaus kann die Qualität und Funktionsfähigkeit aller Anlagen und Geräte kontrollieren und steuern. Das medizinische Personal kann sich auf bestmögliche technische Unterstützung verlassen. Für die Patienten entsteht mehr Sicherheit und Behandlungsqualität. Das BG Klinikum profitiert von der bruchlosen Dokumentation und Bearbeitung von Störungsmeldungen, Serviceaufträgen, Inspektionen und Wartungen. Sowohl Eigenleistungen als auch Fremdleistungen werden komplett über IBM Maximo gesteuert und überwacht.

Durch die automatisierte Erstellung von Serviceaufträgen wird der Verwaltungsaufwand erheblich verringert. Außerdem wird Transparenz über die Kosten aller einzelnen Assets geschaffen. Durch die Analyse von Schwachstellen und Reparaturkosten wird die Qualität der technischen Anlagen und Geräte erhöht.